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StMBW: Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist „Bildungsregion in Bayern“

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Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich zeichnet oberbayerischen Landkreis mit Gütesiegel aus / Initiative will jungen Menschen Zukunftschancen eröffnen

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich hat dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen heute das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“ verliehen. Der Landkreis setzt ein positives Zeichen für die Bildung junger Menschen in der Region.

„Dieses Engagement für die junge Generation wird mit dem Gütesiegel gewürdigt“, betonte Staatssekretär Eisenreich bei der Veranstaltung.

Bildung wird im Landkreis Garmisch-Partenkirchen groß geschrieben

„Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen wird Vernetzung und Beteiligung der Bildungsakteure groß geschrieben. Der Landkreis engagiert sich beispielsweise für die Integration junger Migranten aus EU-Staaten sowie für die Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen. Die Teilnahme an der Initiative ‚Bildungsregionen in Bayern’ ist die konsequente Fortsetzung dieses Engagements“, so der Staatssekretär.

Als Beispiele für gelungene Projekte vor Ort nannte Georg Eisenreich:

  • „The Job of my Life”, wo im Rahmen von „Europa-Klassen“ Berufsschülern aus dem EU-Ausland die Integration erleichtert wird;
  • pädagogische Kongresse zum Thema Inklusion, ihren Möglichkeiten und Grenzen im Alltag
  • sowie die Kinder- und Jugendvertretung der Gemeinde Murnau.

Rund zwei Drittel der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte entwickeln sich zu Bildungsregionen

64 Landkreise und kreisfreie Städte beteiligen sich an der Initiative des Bayerischen Bildungsministers und entwickeln sich zu Bildungsregionen. Sie bringen u. a. Kommunen, Jugendhilfe, Schulen und Vertreter der Wirtschaft vor Ort in Dialogforen zusammen, um die Qualität der Bildungsangebote für die jungen Menschen zu verbessern und ihnen Zukunftschancen zu eröffnen.

Um das Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ zu erhalten, müssen fünf Handlungsfelder intensiv bearbeitet werden. So geht es darum:

  1. Übergänge zwischen einzelnen Einrichtungen fließender zu gestalten, etwa von Kindergärten zu Schulen, von Schulen zu Unternehmen usw.,
  2. schulische und außerschulische Bildungsangebote zu vernetzen,
  3. jungen Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen,
  4. die Bürgergesellschaft zu stärken und dazu auch z. B. die Schulen und die Jugendarbeit enger zu verbinden, und
  5. die Herausforderungen des demographischen Wandels proaktiv zu gestalten.

Am Ende des Prozesses, der sich je nach Gebietskörperschaft verschieden gestalten und unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen kann, steht das Gütesiegel „Bildungsregion in Bayern“. Dieses verleiht das Ministerium nach einer Prüfung des jeweiligen Konzepts und der Umsetzungsschritte.

StMBW, Pressemitteilung v. 13.05.2015