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StMI: Staatliche Wohnraumförderung deutlich über Vorjahresniveau

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„Anders als andere Länder investiert der Freistaat Bayern kräftig in den Wohnungsbau. So konnten wir in den ersten sieben Monaten Förderanträge für 2.921 Wohnungen bewilligen. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 27,9 Prozent. Die Zahl der geförderten Sozialmietwohnungen hat sich sogar mehr als verdoppelt“, teilte Innenminister Joachim Herrmann mit. 2013 stellt der Freistaat 160 Millionen Euro Landesmittel für die Wohnraumförderung bereit. Angesichts der angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt in München und in anderen bayerischen Großstädten hat die Staatsregierung beschlossen, den Mittelansatz für die staatliche Wohnraumförderung für 2014 um 50 Millionen Euro auf dann 210 Millionen Euro anzuheben. Zusammen mit den Bundesmittel in Höhe von 50 Millionen Euro pro Jahr stünden dann für 2013 und 2014 insgesamt 470 Millionen Euro Wohnraumfördermittel zur Verfügung.

Der Freistaat Bayern fördert im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms den Bau von Mietwohnungen und Heimplätzen für Menschen mit Behinderung sowie den Neubau und den Erwerb von Eigentumswohnungen und Eigenheimen. Darüber hinaus wird die bauliche Anpassung von Wohnungen an die Belange von Menschen mit Behinderung unterstützt. Die Bildung von Wohneigentum wird zusätzlich im Rahmen des Bayerischen Zinsverbilligungsprogramms der Landesbodenkreditanstalt gefördert.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2013 konnten im Bayerischen Wohnungsbauprogramm 690 Mietwohnungen, 1.736 Eigenwohnungen und 32 Heimplätze gefördert werden. Im Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm wurden im gleichen Zeitraum 1.278 Eigenwohnungen gefördert, 495 davon ausschließlich in diesem Programm und 783 in beiden Programmen (Kombiförderung).

Weitere Informationen zur bayerischen Wohnraumförderung bietet das Internet unter www.wohnen.bayern.de.

StMI, PM v. 27.06.2016