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StMUG: Schatz Nationalpark – neues Waldgeschichtliches Museum lädt zur Entdeckungsreise ein

2,8 Millionen Euro für Gebäudeumgestaltung und Neukonzeption

Das neue Waldgeschichtliche Museum in Sankt Oswald (Lkr. Freyung-Grafenau) lädt auf eine besondere Spurensuche ein: Jeder Besucher kann auf Entdeckungsreise und der „Waldgeschichte“ auf den Grund gehen. Dies betonte der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber bei der Neueröffnung des Waldgeschichtlichen Museums in Sankt Oswald.

„Der Nationalpark Bayerischer Wald ist eine besondere Schatzkiste der Artenvielfalt. Die spannenden Angebote der Umweltbildung sind die Schatzkarte für eine Entdeckungstour durch die Natur und das neue Waldgeschichtliche Museum ist ein Schlüssel für die Schatztruhe Natur“, so Huber.

In den vergangenen sechs Jahren hat der Freistaat Bayern das Waldgeschichtliche Museum umgestaltet und neukonzipiert. 2,8 Millionen Euro wurden investiert – 1,2 Millionen Euro vom Land Bayern, 1,4 Millionen Euro von der Europäischen Union aus INTERREG-Mitteln und 160.000 Euro Spendengelder. Entstanden ist laut Huber eine neue, einzigartige Naturerlebniswelt, die die Landschafts-, Nutzungs- und Kulturgeschichte des Bayer- und Böhmerwaldes vermittelt. Mit dem Waldgeschichtlichen Museum ist zudem die Trilogie der Umweltbildung im Nationalpark Bayerischer Wald perfekt. Zusammen mit dem Hans Eisenmann Haus und dem Haus der Wildnis ist es Garant für besondere Naturerlebnisse.

Huber unterstrich: „Wir müssen bereits die Herzen der Kinder und Jugendlichen für unsere Umwelt, unsere Heimat und unsere Geschichte erobern. Umweltbildung Nationalpark heißt: Erlernen durch Erleben, Bewahren durch Erfahren, Achten durch Hochachten“, so Huber.

Das neue Konzept für das Waldgeschichtliche Museum wurde deshalb gemeinsam mit den Schulen und Universitäten der Region entwickelt und speziell auf deren Bedürfnisse abgestellt. Zentrales Ausstellungselement ist der „begehbare Baum“. Im Bauminneren geht es auf einer Wendeltreppe von den Wurzeln zur Krone samt Vogelnest. Verschiedene Ausstellungselemente machen das „Wunderwerk Baum“ erlebbar. Die Wurzelhöhle ist zudem ein Rückzugsort für Kinder, der die magische Sagenwelt des Bayerischen Waldes mit seinen Schratzelgängen und Rauhnächten zum Leben erweckt.

Der Freistaat Bayern investiert jährlich 3,5 Millionen Euro in die Umweltbildung. Für die bayerischen Naturschutzaufgaben stehen im Doppelhaushalt 2013/2014 insgesamt 89 Millionen Euro zur Verfügung. Schwerpunkte sind Naturschutzförderprogramme wie Vertragsnaturschutz- und Landschaftspflegeprogramm, 378 BayernNetzNatur-Projekte, Artenhilfsprogramme und Moorrenaturierungsprogramm. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.natur.bayern.de

StMUG, PM v. 20.07.2013

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