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StMUV: Kläranlage Rott ist bayerisches Vorzeigeprojekt bei der Abwasserversorgung

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Bayern ist erfolgreich bei der Abwasserentsorgung. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute bei der Einweihung der sanierten Kläranlage der Gemeinde Rott, Landkreis Landsberg am Lech:

„Bayern hat durch intensive Bemühungen bei der öffentlichen Abwasserentsorgung hohe Standards für eine herausragende Gewässerqualität gesetzt. Die sanierte Kläranlage in Rott ist Teil der bayerischen Erfolgsgeschichte. So hat das Vorzeigeprojekt bereits den Abwasser-Innovationspreis 2012 gewonnen.“

Die Gemeinde Rott hat die seit 1981 bestehende Teichkläranlage grundlegend umgebaut und saniert. Dabei wurden zwei neue Becken zur biologischen Reinigung sowie ein Ausweichbodenfilter gebaut. Die 2,5 Millionen Euro teure Maßnahme wurde mit 1,2 Millionen Euro vom Freistaat unterstützt.

Die öffentliche Abwasserentsorgung ist ein großes Erfolgskapitel bayerischer Umweltpolitik. Rund 97 Prozent der Bevölkerung in Bayern sind heute an kommunale Abwasseranlagen angeschlossen. Mit rund 8,8 Milliarden Euro hat der Freistaat die Kommunen bei der Errichtung von Abwasseranlagen in den vergangenen Jahrzehnten finanziell unterstützt. Drei Viertel der bayerischen Bäche und Flüsse sind in Bezug auf ihre organische Belastung in einem guten oder sehr guten Zustand. Alle bayerischen Seen haben Badegewässerqualität.

StMUV, Pressemitteilung v. 24.06.2015