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StMBW: „Wir wollen die Vermittlung digitaler Kompetenzen stärken“ – StS Eisenreich bei Auftaktveranstaltung des Projekts „ProfiLe – Professionelle Lehrerrolle evidenzbasiert entwickeln“

„Wir wollen, dass die jungen Menschen als mündige Bürger in der zunehmend digital geprägten Welt erfolgreich sind. Die Schulen sollen die Chancen, die die Digitalisierung bietet, für den Unterricht nutzen. So können sie die Schülerinnen und Schüler zu selbstbestimmtem, kreativem und verantwortungsbewusstem Handeln befähigen“, sagte Staatssekretär Georg Eisenreich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, heute bei der Auftaktveranstaltung des Projekts „ProfiLe – Professionelle Lehrerrolle evidenzbasiert entwickeln“.

„‚ProfiLe’ lotet neue Wege in der Lehrerausbildung aus: Wir wollen angehende Lehrkräfte noch besser auf die neuen Möglichkeiten des Unterrichtens mit digitalen Medien und Werkzeugen vorbereiten. Wer mit ihnen kompetent und sicher umgeht, kann jungen Menschen digitale Kompetenzen überzeugend vermitteln und Vorbild für einen reflektierten Umgang sein.“

Kern des Projekts „ProfiLe“ ist die Weiterentwicklung des zweiten Abschnitts der Lehrerbildung an Grund- und Mittelschulen nach neuesten Erkenntnissen der empirischen Bildungsforschung (John Hattie). Dabei soll ein wichtiges Feld der Professionalisierung der Lehrerrolle im Mittelpunkt stehen: der Aufbau einer entsprechenden Haltung. Hierzu werden bis zum Schuljahr 2019/2020 elf Module entwickelt, die verbindlich in die Lehrerausbildung implementiert werden sollen. Themen wie Feedbackkultur und Digitalisierung sollen hier verankert werden. Eine Art „Kerncurriculum“ zur Vermittlung von Medien- und Digitalkompetenz wird entwickelt und erprobt. Die Konzepte sollen anschließend für die Fortbildung von bereits ausgebildeten Lehrkräften aufbereitet werden. Das Projekt wird von Prof. Dr. Klaus Zierer (Universität Augsburg), der Stiftung Bildungspakt Bayern und der Regierung von Niederbayern durchgeführt. Das Bayerische Bildungsministerium ist Kooperationspartner.

Pressemitteilung des StMBW Nr. 466 v. 27.11.2017